Sichtbarkeit der Sterne

Wie viele Sterne sieht man von Auge?


Unter sehr guten Bedingungen kann man in einer klaren, stockfinsteren Winternacht etwa 2500 Sterne von blossem Auge sehen. In dichter besiedelten Regionen sind es auf Grund des Umgebungslichts (Lichtsmog) nur noch einige Hundert Sterne und in hell erleuchteten Städten ist der Sternenhimmel schon fast ganz verschwunden. 

 

Am besten sieht man die Sterne in den Bergen, weit ab von Siedlungsgebieten und möglichst hoch gelegen, wo die Luftschichten bereits deutlich dünner, kühler und trockener sind. Auch in Wüsten, wo es in der Nacht sehr kalt und dunkel wird, kann man atemberaubende Sternenhimmel erleben.

 

Doch manchmal wird auch an den besten Orten der helle Mond oder Vollmond zum Spielverderber. Sein Licht ist so hell, dass man in seiner näheren Umgebung nur noch kräftig leuchtende Sterne erkennen kann. 

 

Traditionell wurden die von blossem Auge sichtbaren Sterne in 6 Grössenklassen eingeteilt, wobei die hellsten Sterne der ersten und die schwächsten Sterne der sechsten Grössenklasse zugeteilt wurden. Schon Hipparch (190-120 v. Chr) und Ptolemäus (100-175 n. Chr.) verwendeten für ihre Sternkataloge diese Einteilung. Inzwischen wurde die Skala nach beiden Seiten erweitert. Die scheinbare Helligkeit wird heute in mag (Magnitudo) angegeben und reicht für sehr helle Objekte wie die Sonne bis hin zu Objekten, die nur noch mit Grossteleskopen unter besten Bedingungen sichtbar sind. Die Skala ist logarithmisch, was der Sinnesempfindung entspricht und so definiert, dass ein Stern erster Grösse bzw. 1,0 mag (aus irdischer Sicht) genau 100 mal heller strahlt als ein Stern mit 6.0 mag. Eine Differenz von 1,0 mag entspricht einem Helligkeitsunterschied von ca. 2.5 (oder exakter: der 5. Wurzel aus 100 = 2,51189....). Hier einige Beispiele: 

 Sonne: -26,7 mag
Vollmond: -12,7 mag
Venus mag -4,6 mag (Planet)
Jupiter: -2,9 mag (Planet)

Sirius: -1,46 mag (Fixstern)
Saturn: -0,47 mag (Planet)
Arcturus: 0,0 mag (Fixstern)
Spica: 1,0 mag (Fixstern)
Plejaden M45: 1,6 mag (Sternhaufen)
Polaris: 2,0 mag(Fixstern)
Andromedagalaxie: 3,4 mag (Galaxie)
Pluto: 13.9 mag (Zwergplanet)
Eris: 18.8 mag (Zwergplanet)

 

Es macht unseres Erachtens wenig Sinn, Geschenke mit Sternenlicht zu bestrahlen, wenn die Lichquelle sehr schwach und nur noch mit Spezialtechnik am Himmel sichtbar ist. Wir konzentrieren uns deshalb auf Objekte der Grössenklasse 1 bis 5, die bei guten Bedingungen von Auge oder mit einem Feldstecher noch gesehen werden können. Es ist viel interessanter und lehrreicher, wenn diejenigen, die ein Sternenlicht-Produkt geschenkt bekommen, den Stern, Planet, Sternhaufen oder die Galaxie auch selber am Himmel aufspüren können. 

 

 

 

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