Die verborgene Harmonie des Sternenlichts

Anders als bei den verbreiteten üblichen Lichtern wie dem Sonnenlicht, dem Mondlicht, dem Licht von Planeten, Kerzenlicht oder elektrischem Licht, sind Fixsterne so unvorstellbar weit von uns entfernt, dass sie selbst in Teleskopen noch immer als Punkte erscheinen. Deshalb wirken Fixsterne als Punktlichtquellen, welche die Eigenschaft haben, dass ihre Lichtwellen pro Farbe oder Frequenz phasenkorreliert (kohärent) sind. Sie schwingen gleichsam einheitlich und bilden eine Ganzheit.

Etwas anschaulicher gesagt: Die Lichtwellen von Fixsternen kommen einheitlich, zusammenhängend / harmonisch auf der Erde an (Van Cittert-Zernike-Theorem).

Irdische Faktoren wie Atmosphäre, fremdes Streulicht, die Optik des Teleskops etc. können die himmlische Kohärenz des Sternenlichts zwar beeinträchtigen. Das ändert aber nichts daran, dass Sternenlicht ein besonderes Licht ist und das Geheimnis von Übereinstimmung, Einheit, Ganzheit und Harmonie in sich birgt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Mensch beim Anblick der Sterne romantische Gefühle hat und ins Staunen gerät: Erinnert uns die verborgene Kohärenz des Sternenlichts an unsere verlorene Ganzheit? 

Unter folgendem externen Link erfahren Sie, wie die Wissenschaft die Kohärenz des Sternenlichts zur Grössenberechnung von Fixsternen nutzt.

 

starcon - sternverbunden