Die verborgene Harmonie (Kohärenz) des Sternenlichts

Anders als bei den verbreiteten üblichen Lichtern wie dem Sonnenlicht, dem Mondlicht, dem Licht von Planeten, Kerzenlicht oder elektrischem Licht, sind Fixsterne so unvorstellbar weit von uns entfernt, dass sie selbst in grösseren Teleskopen noch immer als Punkte erscheinen. Deshalb wirken Fixsterne - physikalisch gesehen - als Punktlichtquellen. Das heisst, sie haben die Eigenschaft, dass ihre Lichtwellen pro Farbe oder Frequenz phasenkorreliert (kohärent) sind. Solche Lichtwellen schwingen gleichsam einheitlich und bilden eine Ganzheit. Fixsterne wirken auf Grund ihrer riesigen Entfernung sozusagen als natürliche Multifrequenz-Laser!

Etwas anschaulicher gesagt: Die Lichtwellen von Fixsternen kommen einheitlich, zusammenhängend / harmonisch auf der Erde an. Auf Grund dieser Kohärenz kann man mittels geeigneter Messgeräte und der Distanz zum Stern auch dessen Grösse berechnen (Van Cittert-Zernike-Theorem). Unter folgendem externen Link erfahren Sie genauer, wie die Wissenschaft die Kohärenz des Sternenlichts zur Grössenberechnung von Fixsternen nutzt.

Irdische Faktoren wie Atmosphäre, fremdes Streulicht, die Optik des Teleskops etc. können die himmlische Kohärenz des Sternenlichts zwar beeinträchtigen. Das ändert aber nichts daran, dass Sternenlicht ein besonderes Licht ist, welches das Geheimnis von Übereinstimmung, Einheit, Ganzheit und Harmonie in sich birgt. Ob das mit ein Grund dafür ist, dass die meisten Menschen beim Anblick der Sterne romantische Gefühle haben und ins Staunen geraten?

Wer weiss, vielleicht erinnert uns die verborgene Kohärenz des Sternenlichts an unsere eigene, verloren geglaubte Ganzheit? Vielleicht werden wir durch die Sterne wieder allmählich zu dieser ursprünglichen Ganzheit hingeführt, wenn wir uns ganz bewusst für ihr harmonisches Licht öffnen und unsere Seele davon berühren lassen.


"Evolution ist die Kunst des Universums, sich selbst zu entdecken!"  
Edwin Zimmerli

 

 

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